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Chutney in zwei Varianten - eine Geschenkidee

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Chutney in zwei Varianten - eine Geschenkidee

Chutney in zwei Varianten - eine Geschenkidee

posted in Blog categories: Eingelegtes, Geschenkideen von Isa und Max

Hinter dem Begriff Chutney verbirgt sich eine ursprünglich aus dem Indischen Raum stammende würzige süß-saure "Sauce", die zahlreichen Speisen eine zusätzliche Geschmackskomponente zu verleihen vermag. Es bestehen unterschiedlichste Zubereitungsarten, von langsam geköchelten, wochenlang gereiften bis hin zu knackig-frisch marinierten Würzbeigaben. Allen gemein sind die drei Komponenten Gewürze, Säure und Süße.
Die Engländer brachten Chutneys während der Kolonialzeit nach Europa, wo vermehrt begonnen wurde, die Zuteten marmeladeähnlich einzukochen und somit haltbar zu machen.
 
Wir finden, Chutney ist nicht nur ein wunderbarer Begleiter zu indischen Gerichten, sondern vor allem auch zu allen Arten von Weichkäse, darüber hinaus zu Rindersteak, Wild und Geflügelfleisch bzw. generell zu Gegrilltem.
 
Meine Eltern haben uns kürzlich ihre übrig gebliebenen Gartenschätze mitgebracht, die wir sofort in zwei köstliche Chutneys verwandelt haben.
Die erste Variante besteht aus grünen Tomaten, ergänzt durch Äpfel, Zwiebel und Rosinen.
Die zweite Art basiert auf Birnenquitten, koplettiert durch reife Tomaten, Stangensellerie, Zwiebel und Rosinen.
Ihr könnt aber eurer Fantasie freien Lauf lassen und zum Beispiel die grünen Tomaten durch Kürbis ersetzen, die Birnenquitten durch eine andere Quittenart bzw. durch herkömmliche Birnen und/oder Äpfel, Feigen, Pfirsiche oder Pflaumen.
 
Wir belassen unsere Chuteys stückig (am Ende des Garvorgangs bedienen wir uns zwar des Kartoffelstampfers, um die Apfel- bzw. Quittenstücke leicht anzudrücken, insgesamt bleiben aber die einzelnen Zutaten erhalten.
Man kann die Masse aber natürlich auch pürieren. Hier ist Experimentieren erwünscht!
 
Und vor allem: Schön verpackt handelt es sich doch um eine super Geschenkidee :-)!
 

​Zutaten:

Variante aus grünen Tomaten:

​(ersetzbar z.B. durch Kürbis, Pfirsich oder Feigen)

 

 
 

Variante aus Birnenquitten:

(ersetzbar z.B. durch andere Quittenarten, herkömmliche Birnen und/oder Äpfel bzw. Mango, Feigen, Pfirsich oder Pflaumen)

  • 1 kg reife große Tomaten
  • vier bis fünf Birnenquitten
  • 3 rote Zwiebeln
  • 7 Selleriestangen
  • 125 g Rosinen
  • 350 ml Weißweinessig
  • 1 Zitrone
  • 3 gestrichene EL Salz
  • 600 g Gelbzucker (auch weicher Zucker genannt)
  • 3 Scheiben Ingwer
  • 2 Zimtstangen
  • 2 EL Koriandersamen
  • 2 EL Pimentkörner
  • 2 EL Pfefferkörner
  • 1 EL Nelken
  • 1 Piri-Piri-Schote (falls Schärfe erwünscht ist)
  • 3 EL Senfkörner, schwarz-gelb gemischt

 

Zubereitung:

Variante aus grünen Tomaten:

Tomaten je nach Größe in mundgerechte Stücke schneiden. Ich hatte Kirschtomaten zur Verfügung, die ich lediglich ungeschält halbiert habe. Wer große Tomaten nimmt, kann die Schale gegebenenfalls abmachen (dazu die Tomaten an der Oberseite kreuzweise einritzen, mit kochendem Wasser in einer Schüssel übergießen und ein paar Minuten liegen lassen. Dann lässt sich die Haut wunderbar ablösen bzw. fällt von ganz alleine ab). Äpfel sowie Zwiebeln schälen und würfeln. Alles in einen ausreichend großen Topf verfrachten und mit dem Salz aufkochen. Hitze reduzieren und eine Viertelstunde köcheln lassen.
 
Rosinen, Essig, Schalenabrieb und Saft der Zitrone, Zucker, Ingwerscheiben, Zimtstange sowie ein aus den übrigen Gewürzen (außer den Senfkörnen) vorbereitetes Gewürz-Ei (man kann genausogut einen großen Teebeutel verwenden) hinzufügen und alles gut vermengen. Einmal ordentlich aufkochen lassen und dann bei mittlerer Hitze so lange blubbern lassen, bis die Masse schön dicklich eingekocht ist. Das dauert jedenfalls eine halbe Stunde.
 
Wenn das Chutney die gewünschte Konsistenz erreicht hat, die Senfkörner hinzufügen und gleichmäßig verteilen. In heiße, sterilisierte Gläser (dazu die Gläser plus deren Deckel ein paar Minuten in einen Topf mit kochendem Wasser legen) füllen und sofort verschließen. Wenn es sich um normale Schraubdeckelgläser handelt, diese nach dem Verschließen auf den Kopf stellen, sodass sich ein Vakuum bildet und sich der Deckel einzieht.
 
 

 

Variante aus Birnenquitten:

Tomaten an der Oberseite kreuzweise einritzen, mit kochendem Wasser in einer Schüssel übergießen und ein paar Minuten liegen lassen. Haut ablösen, geschälte Tomaten zerkleinern. Quitten sowie Zwiebeln schälen und würfeln. Selleriestangen in feine Streifen schneiden. Alles in einen ausreichend großen Topf verfrachten und mit dem Salz aufkochen. Hitze reduzieren und eine Viertelstunde köcheln lassen.
 
Rosinen, Essig, Schalenabrieb und Saft der Zitronen, Zucker, Ingwerscheiben, Zimtstangen sowie ein aus den übrigen Gewürzen (außer den Senfkörnen) vorbereitetes Gewürz-Ei (man kann genausogut einen großen Teebeutel verwenden) hinzufügen und alles gut vermengen. Einmal ordentlich aufkochen lassen und dann bei mittlerer Hitze so lange blubbern lassen, bis die Masse schön dicklich eingekocht ist. Das dauert jedenfalls eine Dreiviertelstunde.
 
Wenn das Chutney annähernd die gewünschte Konsistenz erreicht hat, die Birnenquittenstücke mit einem Kartoffelstampfer leicht andrücken, da diese nicht wie herkömmliche Birnen von alleine zerfallen. Zusätzlich dickt dadurch die Masse dann noch etwas ein. Zuletzt die Senfkörner hinzufügen und gleichmäßig verteilen.
 
In heiße, sterilisierte Gläser (dazu die Gläser plus deren Deckel ein paar Minuten in einen Topf mit kochendem Wasser legen) füllen und sofort verschließen. Wenn es sich um normale Schraubdeckelgläser handelt, diese nach dem Verschließen auf den Kopf stellen, sodass sich ein Vakuum bildet und sich der Deckel einzieht.
 

ÄpfelTomatenStangensellerieRosinenBirnenquittenQuittenZwiebelnZimtPimentNelkenPfefferSenfkörnerIngwerKorianderZitronenChilischote

23 Nov, 16

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