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Eingelegtes Gemüse für kalte Tage

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Eingelegtes Gemüse für kalte Tage

Eingelegtes Gemüse für kalte Tage

posted in Blog categories: Eingelegtes von Isa

Wenn es draußen kalt und unwirtlich wird und uns die hiesige Natur kaum noch frische "Jausen-Gemüsesorten" wie Gurken, Tomaten, Paprika etc. schenkt, bin ich immer heilfroh, mein eingelegtes Gemüse aus der Vorratskammer herausholen zu können. Durch diese Art der Haltbarmachung gelingt es, die vielfältigen Farben und Geschmäcker des Sommers einzufangen und für die kalte Jahreszeit zu bewahren. Ich weiß nicht, wie´s euch geht, aber ich finde, dass im Winter insbesondere die Tomaten (die einen oft tausende Kilometer langen Weg hinter sich haben), überhaupt keinen Geschmack haben. Mit dem meisten anderen Gemüse ist das ähnlich. Also weichen wir im Winter beim Jausnen eher auf Eingelegtes oder "Vitaminsalate der Saison" (Kraut, Rotkraut, Chinakohl, Karotten, rote Rüben Sellerie) aus. Das Rezept zu meinem farbenfrohen Vitaminsalat folgt...
 
Rezept - für sechs bis sieben mittelgroße Einmachgläser:
Alles, was jetzt noch Saison hat, kommt in meinen großen Topf: Zucchini in mehreren Farben, Kürbisse, Paprika, Pfefferoni, Zwiebel, Karotten, ... Auf die bunte Mischung kommt es an, um möglichst viele Farben und somit die unserer Gesundheit so zuträglichen sekundären Pflanzenstoffe zu vereinen. Dazu ein Löfferl Kurkuma - für die Optik, aber auch unser Wohbefinden -, Gewürze, Essig und Olivenöl - und fertig ist die Komposition.

  • 1 kg Zucchini und Kürbis gemischt (man kann das eine oder andere natürlich je nach Geschmack auch weglassen; ich z.B. in manchen Gläsern den Kürbis, denn Max mag ihn einfach nicht)
  • 2 bunte Paprika
  • 2 Zwiebeln, rot und gelb/weiß
  • 1 Karotte
  • 1 bis zwei milde Pfefferoni
  • 500 ml Aceto balsamico bianco, also Weißweinessig (Ich nehme immer den Bio von JA! Natürlich - der verfügt über eine wunderbare Ausgeglichenheit von Säure und Süße und verleiht dem Gemüse einen exquisiten Geschmack. Wer Apfelessig bevorzugt, kann auch diesen nehmen. Oder auch einen ganz herkömmlichen...)
  • 250 ml Wasser
  • 100 g Zucker
  • 3 gehäufte TL Salz
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 EL Einlegegewürz (evtl. zusätzlich noch ein paar gelbe bzw. schwarze Senfkörner)
  • Olivenöl zum Bedecken

 
Essig, Wasser, Zucker, Salz und Gewürze in einem großen Topf zusammenfügen, umrühren und langsam aufkochen lassen. In der Zwischenzweit Gemüse in mundgerechte Stücke (Würfel) schneiden (Kürbis hat eine etwas längere Garzeit als die anedern Sorten, d.h. entweder kleiner als diese schneiden oder als erstes in den Topf befördern und schon zwei, drei Minuten ziehen lassen, bevor die Kollegen in den Essigsud dürfen). Wenn der Sud kocht, Gemüse einlegen und Hitze reduzieren. Für ca. fünf bis sieben Minuten köcheln lassen (nicht zu lange, sonst gehen die Vitamine verloren; bissfest reicht, es zieht ohnehin noch nach). Heißes Gemüse einem kleinen Schöpflöffel locker in die zuvor sterilisierten (ausgekochten) Einmachgläser füllen und mit dem Sud aufgießen. Zuletzt mit einem Schluck Olivenöl bedecken und sofort fest verschließen. Glas für ein paar Minuten umdrehen, um die Ansaugwirkung des Deckels zu gewährleisten. Mit allen Gläsern derart verfahren. Nach dem Auskühlen zum Durchziehen zwei bis drei Tage in den Kühlschrank stellen und im Anschlus an einem kühlen Ort aufbewahren. Genussfertig ist das Gemüse schon nach den drei Tagen, es tut ihm aber gut, wenn es ein paar Wochen durchziehen kann. Haltbar ist es jedenfalls ein Jahr. Das schaffen wir aber nie...
 

KurkumaFarbe

21 Sep, 16

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