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Pizza biancha

Pizza biancha

Pizza biancha

posted in Blog categories: Hauptgerichte mediterran, Hauptgerichte vegetarisch, Vegetarische Gerichte von Isa und Max

Pizza muss nicht immer "rosso", also mit Tomatensauce, sein. Man kann diese wunderbar auch durch weiße Cremes ersetzen - dafür eignen sich z.B. Ricotta, Mascarpone, Creme fraiche oder Frischkäse. Zusätzlicher Mozzarella als Begleiter darf aber auch auf der weißen Pizza nicht fehlen!
 
Ähnlich der Pizza biancha ist der Flammkuchen. Auch dieser wird mit einer weißen Creme bestrichen und mit denselben Zutaten belegt - der Teig wird jedoch ohne Germ/Hefe zubereitet, dünner ausgewalkt und knusprig gebacken.
 
Für unseren Pizzateig verwenden wir Trockengerm (Hefe) - die ist superpraktisch, denn sie verfügt über eine lange Haltbarkeit (was heißt man kann jederzeit spontan Pizza backen:-), zudem verkürzt sich der Teigerstellungsvorgang. Ein Löffelchen Zucker gehört auch unbedingt dazu, der bringt nämlich die Hefekulturen in Schwung und somit den Teig zum Aufgehen. Ein kräftiger Schuss Olivenöl sorgt für dessen Geschmeidigkeit und ausreichend Salz für einen soliden Geschmack (wir finden, man muss die Basisprodukte immer gut würzen/salzen, denn im Nachhinein bekommt man einfach kein ordentliches Aroma mehr hinein).
 
Was den Käse anbelangt, muss es bei uns Mozzarella sein, und zwar optimalerweise vom Typ "di Cucina". Das ist eine spezielle, für die warme Küche geeignete Sorte, die perfekt schmilzt. Falls ihr ihn nicht bekommt, nehmt einfach den herkömmlichen Mozzarella.
 
Den Belag betreffend könnt ihr natürlich völlig frei wählen, wir stellen euch hier nur eine mögliche Variante vor.
 
So, und jetzt ran an den Teig!

 
 
 
 

Zutaten:

Zutaten für ca. 6 längliche Pizzen:

  • 1 Pkg. Trockengerm (Hefe)
  • 1 TL Zucker
  • 375 ml Wasser
  • ca. 500 g Pizza-Mehl (Typ 00) - es gibt bereits eigene Pizzamehle bzw. die italiensiche Sorte "tipo 00". Falls ihr diese nicht bekommt, könnt ihr auch normales glattes Mehl nehmen.
  • 1 guter Schuss Olivenöl
  • 1 gehäufter TL Salz
  • 200 g Ricotta oder Mascarpone (genausogut passen Creme fraiche oder Frischkäse Doppelrahmstufe)
  • Mozzarella di Cucina (alternativ der herkömmliche)
  • 2 große rote Zwiebeln
  • 2 Fleischtomaten
  • 2 kleine Zucchini
  • Frisch gemahlener Pfeffer zum Servieren

 
TIPP:
Nach dem Backen Pizza noch mit Prosciutto und Rucola belegen.
 
 

Zubereitung:

Für den Teig den Trockengerm sowie den Zucker in ein mit ca. 150 ml lauwarmem Wasser gefülltes hohes Messgefäß einrühren und auflösen lassen. Innerhalb von ein paar Minuten beginnt das Gemisch einen Schaum zu bilden, oft steigt er sogar hoch auf (falls es hingegen gar nicht zu schäumen beginnt, verwerft die Mischung und versucht es mit einem neuen Päckchen Germ, denn die Hefekulturen sind in diesem Fall nicht mehr gut).
 
Mehl in einer Rührschüssel vorbereiten. Dort hinein kommen Salz, Olivenöl und das Germgemisch. 225 ml lauwarmes Wasser hinzufügen, mit einem Kochlöffel vermischen und kurz durcharbeiten. Teigklumpen auf die Arbeitsfläche stürzen und mit den Händen drei, vier Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten (wir machen es immer mit der Hand, man kann aber natürlich auch die Küchenmaschine für sich arbeiten lassen!).

Teig mit etwas Olivenöl benetzen und in der mit einem feuchten Geschirrtuch abgedeckten Rührschüssel für mindestens 1 Stunde an einem warmen Ort (z.B. in der Sonne, auf der Fußbodenheizung oder neben Kachelofen/Heizkörper) rasten lassen. Er sollte sein Volumen etwa verdoppeln.
 
TIPP: Man kann den Teig auch am Vorabend vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen - in diesem Fall vor der Verarbeitung wieder Zimmertemperatur annehmen lassen.
 
Wenn der Teig gerastet hat, nochmals kurz durchkneten, in Stücke teilen und mit einem Nudelwalker (Nudelholz) oval ausrollen.

Darauf die weiße Creme (Ricotta oder Mozzarella vorher geschmeidig rühren und leicht salzen) gleichmäßig verteilen, dabei die Ränder frei lassen. Mit dem Gemüse belegen - Tomaten in feine Scheiben, Zwiebel in Streifen schneiden, Zucchini längs mit einem Sparschäler in lange Streifen schälen. Zuletzt den grob zerzupften Mozzarella auflegen.

Nun die Pizzen optimalerweise noch einmal kurz rasten lassen (ca. 1/4 Stunde), damit der Teig (insbesondere den Rand) beim Backen schön aufgehen kann.
 
Unser Backrohr verfügt über eine eigene Pizzastufe - dabei wird das Rohr auf 250 Grad erhitzt und die perfekte Pizza dauert mittels Countdown genau 12 Minuten. Optimalerweise wird sie zudem anstatt auf einem Backblech auf einem Schamottstein gebacken.
Wer das alles nicht hat - auch kein Problem. Backrohr auf 250 Grad vorheizen und auf Sicht backen, bis die Ränder knusprig und der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist.
 
Natürlich kann man Pizza auch im Griller bei indirekter Hitze backen - auf unserem Gasgrill etwa funktioniert das hervorragend!
 
Pizzen nach dem Backen mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen, wahlweise mit Procsiutto und Rucola belegen und dann auch schon schmecken lassen!
 
 

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08 Aug, 19

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