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Scharfe Specklinsen mit Balsamico, orientalischen Gewürzen und rosa Pfeffer

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Scharfe Specklinsen mit Balsamico, orientalischen Gewürzen und rosa Pfeffer

Scharfe Specklinsen mit Balsamico, orientalischen Gewürzen und rosa Pfeffer

posted in Blog categories: Einfache, schnelle Gerichte von Isa

Linsen gehören zur Gruppe der Hülsenfrüchte und sind wahres Superfood.
Weitere Vorteile: sie sind lange lagerfähig, sättigend und preiswert.
 
Die getrockneten Varianten sollten vor dem Kochen gut gewaschen werden. Die ungeschälten müssen zudem über Nacht eingeweicht und am nächsten Tag in frischem, kaltem Wasser aufgesetzt und ohne Salz gekocht werden, sonst werden sie nicht weich. Die geschälten Kollegen brauchen nicht eingeweicht und auch nur relativ kurz gekocht werden.
 
Linsen verfügen über einen hohen Eiweißanteil (25-30%), zudem enthalten sie viele komplexe Kohlenhydrate sowie Ballaststoffe, die den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen, was zu einer lang anhaltenden Sättigung führt. Der hohe Ballaststoffgehalt wirkt sich auch positiv auf die Verdauung und das Immunsystem aus, indem Giftstoffe aus dem Darm aufgenommen und ausgeschieden werden.
 
Linsen sind außerdem reich an sekundären Pflanzenstoffen und verfügen über beachtlich hohe Mengen an Kalium, Magnesium (sorgt für eine Verringerung des Widerstands der Blutgefäße, wodurch der Blutfluss gesteigert und der Körper besser mit Sauerstoff versorgt wird), Eisen (füllt unseren Energiespeicher auf. Eisen ist ein großer Bestandteil des Hämoglobins, welches Sauerstoff in unsere Körperzellen transportiert und somit allen Organen und dem Gehirn Lebenskraft liefert sowie die Konzentration verbessert. Gerade für Frauen sind - besonders rote - Linsen sehr hilfreich, da sie den menstruationsbedingten Eisenmangel wieder auffüllen), Zink (für einen reibungslosen Stoffwechsel) und B-Vitaminen.
 
​Da die Linsen so gesund und kalorienarm sind, schaden ein bisschen Speck und Obers darin nicht - Fett ist und bleibt nunmal Geschmacksträger :-).
 
Ich gebe dem Gericht durch Kreuzkümmel, Koriander-, Bockshornkleesamen und Koriandergrün einen orientalischen Touch und damit noch eine zusätzliche Portion Extra-Nährstoffe.
Ihr könnt die Gewürze aber auch genausogut weglassen und den Koriander durch Petersilie ersetzen.
 
Klassischerweise reicht man zu den Linsen Semmelknödel - das schmeckt einfach.  - Wer die biologische Wertigkeit (das bedeutet, wie viel Gramm Körpereiweiss aus 100 Gramm Nahrungseiweiss gebildet werden kann) der Linsen auf´s Maximum erhöhen möchte und dem Körper alle acht (anstatt die in Linsen enthaltenen sechs) essenziellen Aminosäuren zur Verfügung stellen will, der kombiniert sie mit einer Portion Naturreis.
 

Zutaten für drei bis vier Portionen:

  • Linsen nach Wahl (bei getrockneten ca. 100 g pro Person, zum Beispiel gelbe, rote, Berg- oder Beluga-Linsen bzw. zwei Dosen á 400 g oder eine zu 800 g)
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 g (Würfel-)Speck
  • 1 TL Mehl
  • 1 Scheibchen Ingwer
  • 1 Piri-Piri, Chilischote oder etwas Chilipulver
  • je 1/2 TL Kreuzkümmel, Koriander- und Bockshornkleesamen (nach Belieben - die Gewürze sorgen für einen orientalischen Touch)
  • 1 TL Suppenpulver Bio
  • 3 EL Obers/Sahne
  • 1 EL alter, cremiger Balsamico - ersatzweise Balsamico-Glace
  • 1 EL gehackte Petersilie oder Koriander (frisch oder TK)
  • Salz und ein paar Beeren rosa Pfeffer zum Abschmecken
  • 1 Spritzer Zitronensaft, um das in den Linsen enthaltene Eisen optimal aufnehmen zu können
  • Pflanzenöl zum Anbraten von Speck, Knoblauch und Zwiebel

 

Wenn ihr Knödel dazu servieren wollt, braucht ihr zusätzlich:

 

Zubereitung:

Wenn ihr getrocknete Linsen verwendet ist es am besten, die Hinweise auf der Verpackung zu beachten. Gelbe, rote und Beluga-Linsen etwa braucht man nicht einweichen, sondern nur gut waschen und ohne Salz zwischen 20 und 30 Minuten kochen, andere Sorten hingegen müssen über Nacht eingeweicht und länger gekocht werden (das ist mir zu mühsam). Die Linsen aus der Dose sind bereits essfertig.
 
Falls ihr Knödel dazureichen wollt ist es sinnvoll, die Masse schon vor der eigentlichen Zubereitung der Linsen herzustellen und die Knödel bereits ins Kochwasser zu geben, sobald ihr mit dem Anschwitzen von Zwiebel, Speck und Knoblauch beginnt. - Die Zubereitung der Knödel findet ihr unten.
 
Wenn die Linsen fertig gegart bzw. die aus der Dose gewaschen und abgetropft sind, Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln, Speck ebenfalls zerkleinern (außer ihr kauft bereits fertige Speckwürfel).
 
Zwiebel in wenig Öl glasig dünsten, dann Speck hinzufügen und etwas mitrösten. Zuletzt Knoblauch kurz mitlaufen lassen. Mit Mehl stauben und einem Schuss Wasser ablöschen. Obers, Ingwer, Chili, Ingwerscheibe (gerne mit Schale) und Suppenpulver unterrühren.
 
Koriander, Bockshornklee und Kreuzkümmel in einem Mörser fein zerstoßen und ebenfalls untermengen. - Wer diesen orientalischen Touch nicht mag, der lässt diese drei Gewürze einfach weg.
 
Einmal ordentlich aufkochen lassen, dann Linsen hinzufügen und Temperatur reduzieren. Da diese ja bereits gegart sind geht es nur darum, diese zu erhitzen und mit den anderen Aromen zu verbinden. Zuletzt Balsamico und Petersilie/Koriander einrühren, mit Salz und ein paar zerriebenen Beeren von rosa Pfeffer abschmecken und mit einem Spritzer Zitronensaft vollenden.
 
Solltet ihr das Gefühl haben, die Geschichte sei zu trocken, einfach mit etwas Wasser oder Obers verdünnen und noch einmal kurz aufkochen.
 
 

Für die Knödel:

Zunächst einen ausreichend großen Topf mit Wasser aufstellen und unter Zugabe von ein wenig Salz zum Kochen bringen. Inzwischen Knödelbrot in einer Schüssel bereitstellen. Milch mit Eiern, Salz, Muskatnuss und Petersilie in einem Messbecher versprudeln und über die Brotwürfel leeren. Mit einem Kochlöffel kurz durchrühren.
 
Zwiebel schälen, möglichst klein würfeln und in einer kleinen Pfanne in etwas Öl glasig dünsten. Butter hinzufügen und schmelzen lassen, Mischung zum Knödelbrot gesellen und mit einem Kochlöffel gut durcharbeiten. Die Masse sollte etwas "matschig" sein, denn nur dann werden die Knödel schön saftig und zerfallen/zerfransen beim Kochen nicht. Wichtig ist auch, dem Gemisch vor dem Knödelrollen zumindest eine halbe Stunde Ruhezeit zu gönnen. Um formschöne Knödel zu erhalten, die Masse immer wieder ordentlich durchrühren.
 
Mit jeweils befeuchteten Händen kleine Knödel drehen (bei mir gehen sich etwa 12 Stück aus) und ins siedende Wasser gleiten lassen. Nach kurzem Aufwallen 15 bis 20 Minuten bei mittlerer Hitze ziehen lassen.
 
 

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23 Jan, 17

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