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Weißkrautlasagne

Weißkrautlasagne

posted in Blog categories: Hauptgerichte österreichisch/deutsch, Wochenend-Gericht von Isa und Max

In der kalten Jahreszeit hat das bei uns heimische Kraut (in Deutschland Kohl genannt) Hochsaison.
Das zur Familie der Kreuzblütler gerhörende Gemüse ist ein überaus wertvoller Vitaminspender (Weiß- wie Rotkarut). Der typische Geschmack kommt von den darin enthaltenen Senfölen (Glukosinolate), die zu den Sekundären Pflanzenstoffen gehören und viele positive Auwirkungen auf unsere Gesundheit haben. Diese Pflanzenstoffe sind etwa imstande, das Risiko bestimmter Krebserkrankungen zu senken, das Immunsystem positiv zu beeinflussen, gegen Bakterien zu wirken oder zellschädigende Sauerstoffmoleküle zu neutralisieren.
 
Kraut hat zudem sehr wenig Kalorien (nur 25 kcal auf 100 g), dafür umso mehr wertvolle Ballastsoffe, die für eine gute Verdauung und ein langes Sättigungsgefühl sorgen.
 
Auch Vitamin C, E, einige B-Vitamine sowie Kalzium und Magnesium sind mit von der Partie und machen das Gemüse zu einem wahren Kraftstoffpaket. Durch die kurzen Transportwege sparen wir zudem Co2 ein und können darüber hinaus sicher gehen, dass es frisch (bzw. richtig gelagert) und voller Nährstoffe auf unseren Tellern landet.
 
 
Die von uns angebotene Krautlasagne bietet euch eine Alternative zum italienischen Klassiker und punktet durch ihren besonders herzhaften Geschmack.
 
Natürlich könnt ihr das Weißkraut auch mit Rotkraut mischen - oder es sogar ganz ersetzen. Dann muss allerdings etwas gemahlener Zimt in die Sauce - unseres Erachtens der perfekte und unabdingbare Begleiter zum Rotkraut.
 

Zutaten für eine mittelgroße Auflaufform:

Für die Fleisch-Kraut-Sauce:

  • ​400 g Rindfleischfaschiertes
  • 1 Pkg. Speckwürfel
  • 2-3 gelbe Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleiner Krautkopf
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL geschroteter Kümmel
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • 1 TL Salz
  • 1 Schuss Sojasauce
  • Pflanzenöl zum Anbraten
  • 1 Schuss Obers zum Verfeinern (kann man aber auch weglassen)

Für die Bechamelsauce:

  • 40 g Butter
  • 2 EL Mehl
  • 800 ml Milch (den Fettgehalt entscheidet ihr, ich nehme dafür Vollmilch)
  • 1 TL Suppenpulver Bio
  • etwas Salz
  • 1 Eidotter

Zum Schichten zusätzlich:

  • ca. 300 g Lasagneblätter
  • 150 g Parmesan am Stück (frisch gerieben schmeckt Parmesan einfach am besten)
  • 100 g geriebener Mozzarella (hierfür eignet sich schnittfester am besten, den man frisch reibt)
  • etwas zimmerwarme Butter zum Ausfetten der Auflaufform

 

Zubereitung:

Zunächst wird die Fleischsauce zubereitet, da es ihr guttut, etwas zu köcheln.
Das Faschierte vorzugsweise in einer großen Edelstahlpfanne in zwei Portionen unter Zugabe von etwas Öl kross braten (wir finden es geschmacklich besser, das Fleisch schön Farbe nehmen zu lassen, anstatt es nur kurz anzubraten). Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
 
Zwiebel schälen, grob würfeln (1x1 cm) und in wenig Öl in derselben Pfanne anschwitzen. Knoblauch ebenfalls schälen, zerkleinern und gemeinsam mit dem Speck und einer Prise Salz zu den Zwiebeln geben. Wenn der Speck kross gebraten ist, das Gemisch aus der Pfanne heben.
 
Krautkopf vierteln, vom Strunk befreien und in ca. 1x1 cm große Würfel schneiden. In einem Sieb waschen und gut abtropfen lassen. Kraut in zwei Portioenen teilen und nacheinander in der Pfanne unter Zugabe von etwas Zucker für 2-3 Minuten scharf anbraten. Kümmel, Majoran und Salz hinzufügen. Sobald sich das Kraut teilweise bräunlich zu verfärben beginnt, je einen kleinen Schuss Wasser und Sojasauce angießen. Deckel auf die Pfanne setzen und bei nach wie vor hoher Hitzezufuhr für ca. 5 Minuten dünsten lassen. Immer wieder überprüfen, dass nichts anbrennt, sonst noch etwas Wasser beigeben. Deckel wieder entfernen, Restflüssigkeit so lange verdunsten lassen, bis sich die Masse leicht am Pfannenboden anlegt. Durch die dadurch entstehenden Röststoffe erhält man einen speziellen Geschmack sowie die gewünschte Braunfärbung des Krautes.
 
Nun alle Saucen-Zutaten (Fleisch, Speckmischung, Kraut) in der Pfanne vereinen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit einem Schuss Obers verfeinern. Bei niedriger Temperatur bis zum Schichten warm halten.
 
Nun die Bechamelsauce vorbereiten. Butter in einer Edelstahl-Kasserole zum Schmelzen bringen, Mehl mit einem Schneebesen einrühren. Es sollten kleine Klümpchen entstehen - sonst je nach Konsistenz noch Mehl oder Butter hinzufügen. Die Klümpchen leicht Farbe nehmen lassen, dann mit einem Teil der Milch ablöschen und mit dem Schneebesen glattrühren. Restliche Milch eingießen und unter Rühren aufkochen lassen, bis die Mischung schön eindickt (man muss wirklich dabei stehen bleiben, denn wenn sich die Milch am Topfboden anlegt, brennt sie an und die ganze Sauce ist zum Verwerfern). Hitze reduzieren, Salz und Suppenpulver einrühren und ein paar Minuten sanft blubbern lassen, dabei immer wieder umrühren.
Vom Herd ziehen und Eidotter unterziehen - dieser sorgt für eine zusätzliche Bindung der Sauce.
 
Parmersan und Mozzarella reiben, Auflaufform mit handwarmer Butter auspinseln, Backrohr auf 175 Grad Umluft vorheizen.
 
Und jetzt geht´s ans Schichten:
Zunächst etwas Bechamelsauce am Boden der Form verteilen und mit Lasagneblättern belegen (um den ganzen Boden auszukleiden, die Randstücke mit einem Lineal zurecht brechen). Weiter geht´s mit einer Schicht Fleischsauce, darauf kommt etwas Bechamel und schließlich ein Teil des Parmesans. Fortfahren in dieser Reihenfolge (Nudeln, Fleisch, Sauce, Käse). Je nach Größe der Form schafft ihr drei bis vier Durchgänge.
Aber Achtung:
Von Sauce und Parmesan braucht ihr eine Portion mehr als vom Fleisch, denn die oberste Schicht besteht nur noch aus Nudelblättern mit Bechamel und Käse. Neben dem Parmesan streut ihr obendrauf auch noch den Mozzarella.
 
Im Backrohr auf der mittleren Schiene für ca. ¾ Stunde backen, damit die Nudelblätter schön durch sind. Eventuell für die letzten drei, vier Minuten die Grillfunktion aktivieren - das muss allerdings auf Sicht geschehen.
 
Tipp:
Mit einem knackrischen Salat eurer Wahl servieren - sehr gut passt zum Beispiel eine Mischung aus Chinakohl und rotem Paprika.
 
 
 
 

WeißkrautWeißkohl

01 Mar, 19

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